Universität Bonn

Medizinische Fakultät

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Anträge für Danielewski-Stiftungsfonds einreichen1
Forschung und Lehre der Diabetologie fördern - das ist das Ziel des Danielewski-Stiftungsfonds, der in diesem Jahr erstmals als Teil des SciMed-Programms der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn vergeben wird. Bisher lief die Mittelvergabe über die Bonner Universitätsstiftung.
Spanischkurs für Medizinstudierende wird erneut angeboten2
Nachdem das Angebot im WS 24/25 zahlreich wahrgenommen wurde, wird im SS25 erneut ein Spanischkurs für Medizinistudierende angeboten. Der Kurs ist von der QVK finanziert und für immatrikulierte Medizinstudierende kostenfrei. Das Angebot findet jeweils Freitags um 17 Uhr für Anfänger, und um 18:30 für Fortgeschrittene statt, und wird von einer ausgebildeten Ärztin und Muttersprachlerin geleitet.
Genomdaten bieten Chance zur Verbesserung der Diagnose und Therapie bei Long Covid3
Die Versorgung von Betroffenen mit Long- und Post-COVID weist trotz der vielen Fortschritte in den letzten Jahren weiterhin große Lücken auf. So existieren bis heute keine Tests, da bisher keine Biomarker für Langzeitfolgen einer Corona-Infektion bekannt sind. Bonner Forschende des Instituts für Humangenetik möchten nun dazu beitragen, die Diagnose von Long- und Post-COVID zu beschleunigen und mögliche Biomarker ausfindig zu machen, die eventuell auch Subgruppen der Erkrankungen unterscheiden könnten. Dafür werden im Rahmen einer Studie anhand von Blutproben die genomischen Daten von Betroffenen analysiert. Das Projekt wird vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) mit 1,34 Millionen Euro gefördert.
FEMHABIL: Neue Ausschreibungsrunde gestartet4
Die Medizinische Fakultät vergibt aus Fakultäts- und Landesmitteln Förderungen zur Fertigstellung der Habilitation an hochqualifizierte Ärztinnen und Wissenschaftlerinnen. Ziel ist es, dem nach wie vor bestehenden Gender Gap bei den Habilitationsabschlüssen zu begegnen.
Reihenfolge entschlüsselt, in der Neuronen feuern5
Wie behält das Gehirn die Abfolge von Ereignissen im Gedächtnis? Das wollten Forschende vom Universitätsklinikum Bonn (UKB), der Universität Bonn, dem Universitätsklinikum Tübingen und der Universität Tübingen herausfinden. Sie konnten durch eine besondere Messmethode mit implantierten Elektroden im menschlichen Gehirn zum ersten Mal eine gängige Theorie zu Gedächtnisprozessen prüfen. Das Antwortmuster der Nervenzellen erfolgt dabei nicht so, wie in der Theorie vermutet. Die Ergebnisse sind jetzt im renommierten Fachjournal „Nature Neuroscience“ erschienen.
Bonn erhält Millionenförderung für innovative Lehre6
Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre fördert im Rahmen ihrer Initiative „Freiraum“ gleich acht Projekte der Universität Bonn zu Innovation in der Lehre, die in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Bonn (UKB) umgesetzt werden. Damit hat die Universität von den 153 geförderten Projekten die zweitmeisten eingeworben. Angesiedelt sind alle acht Projekte, die insgesamt rund 2,6 Millionen Euro Fördergelder erhalten, an der Medizinischen Fakultät. Mit der Initiative „Freiraum“ fördert die Stiftung Innovation in der Hochschullehre neue und experimentelle Ideen in der Lehre.
Startpunkte für die Kontrolle der Proteinsynthese7
Das Forschungsfeld der "zellulären IRESes" lag jahrzehntelang brach, da es keinen einheitlichen Standard an zuverlässigen Methoden zur klaren Charakterisierung von diesen Startpunkten für die Ribosomen-vermittelte Kontrolle der Genexpression gab. Forschende des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn entwickelten nun in Kollaboration mit der Stanford Universität in Kalifornien (USA) dafür einen entsprechenden Werkzeugkasten als neuen Goldstandard für dieses Feld. Sie erhoffen sich damit die Entdeckung starker IRES-Elemente, die für die synthetische Biologie und für die Verwendung in neuen mRNA-Therapeutika direkt relevant sind. Die Ergebnisse ihrer Arbeit wurden in der Fachzeitschrift „The EMBO Journal“ veröffentlicht.
Wenn Darmbakterien das Hirn beeinflussen8
In unserem Darm leben Billionen von Bakterien. Dieses Mikrobiom ist dabei nicht nur für die Darmgesundheit wichtig, es beeinflusst auch andere Körperfunktionen. Forschende interessiert insbesondere, wie das Mikrobiom die Signalübertragung entlang der „Darm-Hirn-Achse“ beeinflussen kann, um neurologische Prozesse im Wirt zu verändern. Am 26. März stellen Forschende auf einem wissenschaftlichen Symposium „Darm trifft Hirn: Mikrobiota bei neurologischen Erkrankungen“ neue Erkenntnisse vor. Im Kurzinterview erklären Prof. Dr. Marie-Christine Simon, Juniorprofessorin für Ernährung und Mikrobiota an der Universität Bonn, und Dr. Janis Rebecca Bedarf, Oberärztin an der Klinik für Parkinson, Schlaf- und Bewegungsstörungen des Universitätsklinikums Bonn (UKB), wie Mikroorganismen im Darm und neurologische Krankheiten zusammenhängen.
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